21. Bundesbegegnung Jugend jazzt
Jury
Jurorinnen und Juroren
Die Jury besteht aus renommierten und erfahrenenen Musiker:innen, Pädagog:innen und Fachleuten der Jazzszene. Alle Juror:innen stehen nach den Wertungsspielen am Samstag für Jury-Gespräche zur Verfügung. Dafür werden entsprechende Slots eingeplant.

Prof. Marko Lackner
Juryvorsitz
Marko Lackner wurde in Kärnten geboren und wechselte während des Studiums nach Köln, wo er sich als Saxofonist, Komponist und Dirigent in der deutschen Szene etablierte. Er arbeitete unter anderem mit „Bob Brookmeyers New Art Orchestra“, dem „Sunday Night Orchestra Nürnberg“, dem „Cologne Contemporary Jazz Orchestra“, der WDR Big Band, der NDR Bigband und dem Bundesjazzorchester. Lackner wurde 2003 Professor für Bigband und Saxofon an der Hochschule für Musik Dresden, seit 2009 hat er eine Professur für Bigband und Komposition an der Hochschule für Musik Würzburg. Marko Lackner ist Juryvorsitzender der 21. Bundesbegegnung Jugend jazzt.

Albrecht Carl Brandt
Albrecht Brandt ist Kontrabassist und Komponist aus Halle an der Saale. Seine Spielweise steht in der Tradition des akustischen Klangs, wie ihn die Jazz-Bassisten der 50er und 60er Jahre geprägt haben, in die er Innovationen heutiger Tage aufnimmt. So bewegt er sich zwischen Jazz und experimenteller Musik, wie in den exzentrischen Songs im Duo mit Sylvie Viain und der Konzertreihe „Jazzklub“ im Pierre Grasse. Des weiteren ist er Gründungsmitglied des Jazzkollektiv Halle, das mit zahlreichen Veranstaltungen das Kulturleben dieser Stadt bereichert.

Antonia Hausmann
Antonia Hausmann begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 7 Jahren, zunächst auf der Blockflöte, wechselte aber bald zur Klarinette und Posaune. Sie war Mitglied in diversen Bigbands, z.B. der Big Band Klangfarben, dem Lajazzo Sachsen und dem Lajazzo Brandenburg unter der Leitung von Jiggs Whigham. 2009 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Dresden, welches sie 2010 bei Simon Harrer an der Hochschule für Musik und Tanz Leipzig fortsetzte. Von September 2013 bis August 2014 war sie Studentin von Prof. Nils Wogram in Luzern, danach beendete sie ihr Studium im Bachelor und setzte ihre Ausbildung im Masterstudiengang Jazzposaune bei Johannes Lauer fort. Dieses schloss Antonia Hausmann 2020 in Leipzig mit Auszeichnung ab. Als Jazz- und Studiomusikerin wirkt sie in vielseitigen Projekten mit und gibt zahlreiche Konzerte im In- und Ausland.

Thomas Loewner
Thomas Loewner, geboren in Hamburg, studierte Musikwissenschaft in Köln. Damals, Mitte der 1990er Jahre, lockten ihn die beiden großen Radiosender WDR und DLF als potenzielle Arbeitgeber sowie die lebendige Jazz-Szene in die Stadt. Obwohl er Hamburg städtebaulich immer noch eindeutig bevorzugt, ist er Köln bis heute treu geblieben. Erstens, weil er mittlerweile Jazzredakteur beim Deutschlandfunk ist und sich damit seinen beruflichen Traum erfüllen konnte und zweitens, weil die Stadt deutschlandweit immer noch einer der besten Orte ist, um in Sachen Jazz auf dem Laufenden zu bleiben.

Olga Reznichenko
Olga Reznichenko studierte nach einer klassischen Klavierausbildung zunächst Jazzpiano in Rostow am Don und dann in Leipzig bei Richie Beirach und Michael Wollny. Reznichenko ist in verschiedenen Formationen aktiv. Mit der Jazzsängerin Sophia Bicking gründet sie die Band “Sophia&Olga”. Reznichenkos Quintett “Ylativ Algo” experimentiert mit weiten Spannungsbögen und greift dabei sowohl auf die Jazztradition der 60er Jahre, als auch auf folkloristische Elemente zurück. Mit Theresia Philipp (ts), Robert Lucaciu (kb) und Philipp Scholz (dr) spielt Reznichenko unter dem Bandnamen “A Word is a swallow”. Sie ist Teil der Leipziger Contemporary Big Band “Spielvereinigung Sued” und spielt auf dem Debütalbum des Nürnberger Schlagzeugers Maximilian Breu. Durch ihre Mitwirkung als Kuratorin verschiedener Leipziger Musikfestivals gestaltet Olga auch außerhalb ihres eigenen Spiels die Zukunft der Jazzszene Deutschlands mit.